Die globale Erwärmung fordert das Überleben der Menschheit heraus. Die Temperatur auf der Erde wird nicht nur hoch, sondern auch gefährlich. Zum Beispiel werden einige Regionen des Planeten jetzt von Hitzewellen heimgesucht – Perioden mit ungewöhnlich hoher Hitze. Und Wissenschaftler haben gerade einer von ihnen, die in Spanien passiert ist, den Namen gegeben - Zoe. Früher gaben Meteorologen nur Hurrikanen und schweren Stürmen Namen. Diese Tatsache sollte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das schnell wachsende Problem thermischer Katastrophen lenken.
Der Begriff „Hitzewelle“ tauchte erst vor relativ kurzer Zeit auf. Es wurde beschrieben, dass es von Juli bis August zwischen 1971 und 2000 von mindestens 10% der Wetterstationen das 95. Perzentil überschreitet. Ende Juli dieses Jahres stand das Thermometer im spanischen Sevilla bei 44,4 Grad Celsius. Ähnliches konnte man auch in anderen Ländern beobachten – etwa im traditionell kühlen England, wo eine abnorme 40-Grad-Hitze gemessen wurde.
Laut WHO steigt die Zahl der Menschen, die unter einem Anstieg der Tagestemperatur leiden, jedes Jahr um 125 Millionen. Es ist wichtig zu beachten, dass das Unbehagen durch extreme Hitze durch lokale Feuchtigkeit verstärkt wird. Je höher es ist, desto stärker wird die Hitze von einer Person empfunden.
Bei dieser Temperatur ist ein Aufenthalt in der offenen Sonne nicht akzeptabel. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Verwenden Sie eine Klimaanlage, trinken Sie viel Flüssigkeit und halten Sie Ihr Zuhause so kühl wie möglich, indem Sie die Fenster nur nachts öffnen. Tagsüber hingegen ist es besser, die Jalousien zu schließen, um zu verhindern, dass Licht in die Räumlichkeiten gelangt.
2022-08-19 19:05:24
Autor: Vitalii Babkin