Apples Monopol auf dem Markt für mobile Ökosysteme wird immer deutlicher – ab 2023 gibt es weltweit mehr als 1,5 Milliarden aktive iPhone-Nutzer.
Die US-Regierung sieht darin ernsthafte Probleme und wird Apples Politik bezüglich der Schließung von iOS und dem App Store ändern.
Die Regierung des derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten will Apple über die National Communications and Information Administration (NTIA) dazu zwingen, iOS und den App Store zu „öffnen“. Die Regulierungsbehörde ist der Ansicht, dass in der heutigen Realität der Mangel an Freiheit bei der Verwendung von Software von Drittanbietern inakzeptabel ist. Bereits im April 2022 begann NTIA mit der Analyse des Marktes für mobile Betriebssysteme und kam zu dem Schluss, dass Apple seine Haltung zum Grad der Softwareschließung überdenken muss.
Experten behaupten insbesondere, dass der amerikanische Technologieriese die Installation von Anwendungsspeichern von Drittanbietern zulassen muss, um einen gesunden Wettbewerb zu schaffen. Außerdem sollte Apple Benutzern nicht verbieten, Software von Drittanbietern und alternative Zahlungsmethoden zu verwenden. Zu den Anforderungen gehört auch die Aufhebung von Einschränkungen beim Ersetzen von Systemanwendungen durch Lösungen anderer Entwickler.
Diese und weitere Punkte werden in die neue Gesetzgebung übernommen, die Apple zu einer ganzen Reform verpflichten wird. Höchstwahrscheinlich werden diese "Lockerungen" in der Unternehmensrichtlinie in iOS 17 implementiert.
2023-02-04 11:48:13
Autor: Vitalii Babkin
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