Venus Optics hat eine Reihe kompakter Budget-Kinoobjektive der neuen Laowa Nanomorph-Serie vorgestellt.
Die neue Kinooptik ist für Kameras mit Super35- und Micro-Four-Thirds-Matrizen ausgelegt. Die optischen Schemata sind offiziell patentiert und ermöglichen die Kompaktheit und Leichtigkeit neuer Objektive bei gleichzeitiger Beibehaltung anamorphotischer Effekte.
Drei Kinoobjektive wurden eingeführt:
Laowa Nanomorph 27mm T2.8 1.5x
Laowa Nanomorph 35mm T2.4 1.5x
Laowa Nanomorph 50mm T2.4 1.5x
Zwei weitere Kinoobjektive werden 2022 eingeführt:
Laowa Nanomorph 65mm T2.4 1.5x
Laowa Nanomorph 80mm T2.4 1.5x
Jeder ist in bernsteinfarbenen und blauen Akzenten erhältlich. Die Serie ist mit verschiedenen Halterungen erhältlich: Canon EF, PL, Canon R, Sony E, M43, DJI DL, Nikon Z, L und Fuji X. Die Halterungen sind austauschbar.
Hauptmerkmale der neuen Laowa Nanomorph-Linie:
Kompakt und leicht. Länge - 9 Zentimeter, Gewicht - 320 Gramm
1,5x - Seitenverhältnis an allen Fokuspunkten
Vorderes anamorphotisches Design
Naheinstellgrenze - 43 cm
Auswahl an bernsteinfarbenen/blauen Akzenten erhältlich
Erhältlich mit 9 verschiedenen Halterungen (sie sind vom Benutzer austauschbar)
Tatsächlich ist einer der Hauptvorteile der neuen Linie ihre Kompaktheit und Leichtigkeit, da anamorphotische Optiken normalerweise sehr schwer und sperrig sind. Auf diese Weise können Sie Laowa Nanomorph-Optiken verwenden, wenn Sie Kameras auf Drohnen, Gimbals und Slidern installieren.
Noch einen Augenblick. Günstige anamorphotische Cine-Objektive haben oft den anamorphotischen Block vorne - es ist einfach und nicht zu teuer. Es gibt jedoch ein Minus - solche Objektive können im Nahbereich nicht das gleiche Kompressionsverhältnis beibehalten (anamorphotischer Mumps-Effekt). Für Aufnahmen ist ein solches Objektiv eigentlich ungeeignet, da die variable Komprimierung nicht nachträglich fixiert werden kann.
Die neuen preisgünstigen Laowa Nanomorph Cine-Objektive haben jedoch ein konstantes Seitenverhältnis von 1,5x über die gesamte Fokussierentfernung. Die Linie ist für die Verwendung mit fast allen Super35/APS-C/Micro Four Thirds-Kameras ausgelegt.
Die 35-mm- und 50-mm-Objektive können bei 4K-Auflösung und 16:9 UHD große Bildkreise wie bei der Sony A7III abdecken, allerdings mit leichtem Vignettierungseffekt.
Ein Komprimierungsverhältnis von 1,5x wurde gewählt, weil Venus Optics glaubt, dass es die perfekte Balance zwischen der Größe eines Kinoobjektivs und dem anamorphotischen Aussehen des resultierenden Bildes findet. Gleichzeitig macht ein Seitenverhältnis von 1,5x das Bokeh ovaler.
Im Vergleich zum 1,33-fachen anamorphotischen Objektiv bietet die Laowa Nanomorph-Optik einen viel ausgeprägteren anamorphotischen und filmischen Look. Bei 1,8x/2x Komprimierung wird das Objektiv zwangsläufig sehr groß.
Auf der Website Indiegogo wurde bereits eine Crowdfunding-Kampagne für die neue Kinooptik-Reihe gestartet. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels hat die Website bereits mehr als 2642 % der Mittel aus dem ursprünglichen Ziel gesammelt. Die Kosten für ein Objektiv betragen 999 US-Dollar.
Zuvor stellte Sirui die Kinooptik Sirui Jupiter vor - diese sind direkte Konkurrenten der neuen Objektivserie von Venus Optics.
Drei Hauptobjektive mit Festbrennweite wurden eingeführt:
Sirui Jupiter 24 mm T2
Sirui Jupiter 35 mm T2
Sirui Jupiter 50 mm T2
Das Zoomobjektiv Sirui Jupiter 28-85 mm T3.2 wird ebenfalls vorgestellt. Alle vier neuen Kinoobjektive erhalten zwei Canon EF- und PL-Bajonettanschlüsse.
2022-05-19 17:12:33
Autor: Vitalii Babkin