Laut Netzwerkquellen kann die Linux-Kernel-Version 5.19.12 die Displays von Laptops mit Intel-Prozessoren auf Hardware-Ebene deaktivieren. Das Problem wird durch einen Fehler im Grafiktreiber verursacht, der Einschaltverzögerungen auf dem Display verursacht und die Hintergrundbeleuchtung nicht richtig funktioniert, was zu physischen Schäden am Display führen kann.
Nach den verfügbaren Daten äußert sich das Problem im Auftreten eines hellen Flackerns der Bildschirmhintergrundbeleuchtung mit hoher Frequenz. Wenn der Bildschirm mit einer solchen Verletzung längere Zeit funktioniert, wird er einfach unbrauchbar. Dies ist einer der wenigen Fälle, in denen ein Software-Update ohne Übertaktung Computerkomponenten physisch beschädigen kann. Laut Quelle betrifft das Problem alle Laptops mit Intel-Prozessoren, bei denen die Displays direkt mit der integrierten Grafik verbunden sind.
Glücklicherweise hat die Linux-Entwicklergemeinschaft schnell auf dieses Problem reagiert. Für den Linux-Kernel wurde bereits ein Update veröffentlicht, in dem alle gefundenen Probleme im Grafiktreiber behoben sind. Die Linux-Kernel-Version 5.19.13 steht bereits für jedermann zum Download bereit. Wer es bisher nicht geschafft hat, das problematische Update zu installieren, dem sei davon abgeraten.
2022-10-05 17:49:20
Autor: Vitalii Babkin