Praktisch seit den Anfängen von Windows war die Funktionalität der meisten Systembereiche an die explorer.exe - den sogenannten Explorer - gebunden. Es ist nicht nur ein Systemdateimanager, sondern eine Verbindung zwischen Standardkomponenten des Betriebssystems.
Wenn Sie beispielsweise ressourcenintensive Vorgänge mit Dateien ausführen, kann der Explorer hängen bleiben, und die Taskleiste, der Desktop und sogar Software von Drittanbietern werden damit herunterfallen. Es ist einfach, diese Integrität der Verbindung sicherzustellen, wenn Sie versuchen, den Prozess explorer.exe über den Task-Manager gewaltsam zu beenden – ein Teil der Systemschnittstelle verschwindet damit.
Spezialisten aus Redmond arbeiten an einem großen Update des Betriebssystems des Unternehmens, das die Plattform modularisieren und von der Verbindung mit dem Explorer befreien wird. Die erste Komponente einer solchen Konfiguration wird die Immersive Shell-Taskleiste sein. Es wird vom Prozess explorer.exe getrennt und vom Prozessor einzeln verarbeitet. Entwickler werden dann ähnliche Änderungen am Desktop, dem Benachrichtigungszentrum und anderen Schlüsselknoten des Betriebssystems vornehmen.
2022-12-22 11:23:42
Autor: Vitalii Babkin
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