Bereits im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass ein beliebtes Dienstprogramm zum Übertakten von Grafikkarten und zur Feinabstimmung der Grafikleistung zu einem Werkzeug zur Gelderpressung und anderen betrügerischen Operationen geworden ist.
Anfangs gab es eine Theorie, dass Angreifer einfach den berühmten Namen der Software verwenden, aber kürzlich wurde der Grund für den Zustrom gefälschter Kopien der Software vom Entwickler selbst erklärt.
Im ausländischen Forum Guru3D erschien eine Nachricht des Benutzers Unwinder (Teilzeitentwickler des berühmten Dienstprogramms), in der er über den Status des MSI Aftreburner-Projekts sprach. Wie sich herausstellte, muss der Entwickler aufgrund einiger Lizenzprobleme die Software allein unterstützen, während MSI die Zusammenarbeit vollständig verweigerte. Dies bringt gewisse Schwierigkeiten im Hinblick auf rechtzeitige Softwareaktualisierungen mit sich.
Beispielsweise benötigt ein Programmierer eindeutige digitale Toleranzen, um alle neuen Grafikbeschleuniger zu unterstützen. Es ist jedoch unmöglich, solche Daten ohne die Vorlage eines großen Anbieters zu erhalten. Im Moment ruht das Projekt nur auf den Schultern dieses Programmierers. Interessanterweise listet das Unternehmen diese Software auch mit aktuellen Grafikkarten wie NVIDIA GeForce RTX 4070 Ti immer noch als kompatibel auf, obwohl das Programm seit etwa 11 Monaten keinen Support bzw. keine Updates mehr von MSI erhält.
Der Programmierer merkt an, dass er MSI Afterburner in seiner Freizeit so weit wie möglich auf dem neuesten Stand halten wird. Ohne MSI-Lizenzen kann die Softwareentwicklung jedoch in eine Sackgasse geraten.
2023-01-09 08:49:14
Autor: Vitalii Babkin
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