Anfang Dezember berichteten ausländische Quellen, dass die Preise für Computerkomponenten ab Januar um 25 % steigen könnten. Alles nur, weil in den USA die Gnadenfrist für Importe endet.
Aber die jüngsten Daten deuten auf das Gegenteil hin - Grafikkarten und andere Komponenten werden weiterhin auf der Liste der Ausnahmen stehen.
Eine erwartete Erhöhung der Einfuhrzölle, die in den USA im neuen Jahr stattfinden könnte, wurde vom US-Handelsbeauftragten (USTR) abgesagt. Das bedeutet, dass die Preise für Grafikkarten im neuen Jahr nicht steigen werden, ebenso wie Hunderte anderer Komponenten in 352 verschiedenen Kategorien. Dies schließt sogar Leiterplatten sowie andere Computergeräte ein. Die Zollbefreiung § 301 wird um weitere 9 Monate verlängert.
Nun, was nach dem Ende der neuen Amtszeit passieren wird - im Moment kann man nur raten. Der USTR führt derzeit eine zusätzliche Überprüfung der Wirksamkeit dieser Entscheidung durch. Danach muss die US-Regierung endgültig über die Zukunft von Verbotszöllen und neuen Zöllen auf in China hergestellte Waren entscheiden. Wenn die Regulierungsbehörde es für notwendig erachtet, präferenzielle Importe aufzugeben, kann dies nicht nur in den USA, sondern weltweit zu einem erheblichen Preisanstieg für Computerkomponenten führen.
2022-12-20 09:32:01
Autor: Vitalii Babkin
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