Einer der ältesten deutschen Hersteller von Militärausrüstung, Rheinmetall, hat eine neue Version des taktischen Militärlastwagens HX-HX3 vorgestellt.
Lkw dieser Baureihe haben sich seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2007 bewährt, was die Zahl der weltweit verkauften Lkw - rund 15.000 Einheiten - deutlich belegt.
Das Ziel der Entwickler von HX3 ist es, eine Kriegsmaschine zu schaffen, die auch mit dem Aufkommen neuer Technologien in den kommenden Jahren nicht veraltet. Dazu haben die Rheinmetall-Ingenieure ihn um eine aktive Hinterachsfederung für verbesserte Offroad-Performance, neue elektrische und elektronische Systeme sowie Notbremsassistent (EBA), Spurhalteassistent (LDW) und Abstandsregeltempomat (ACC) ergänzt ). Die Kabine ist mit neuen Schnittstellen ausgestattet, dank derer es jetzt möglich ist, autonome Steuergeräte darin zu montieren.
Der HX3 wird in den Konfigurationen 4x4, 6x6, 8x8 und 10x10 in Dienst gestellt, wodurch der Lkw nicht nur normale Fracht transportieren, sondern auch Spezialmodule wie Artilleriesysteme und Radar installieren kann. Da es sich um einen Militärlastwagen handelt, verfügt die HX3-Kabine über einen ziemlich hohen Panzerungsschutz und gleichzeitig eine gute Sicht durch die Windschutzscheiben und Seitenfenster, die durch das BirdView-Kamerasystem ergänzt wird, das dem Fahrer hilft, besser zu navigieren in urbanen Umgebungen.
Die Spezialisten des Unternehmens haben zudem einen digitalen Stealth-Modus entwickelt, der Datenübertragungsvorgänge vom Lkw aus schützt. Das Cockpit selbst kann mit einem aktiven ADS-Nahbereichs-Verteidigungssystem ausgestattet werden, das dem Beschuss entgegenwirken soll.
2022-04-13 16:10:48
Autor: Vitalii Babkin