Laut Analyst Ming-Chi Kuo wird die nächste Generation von iPhones verbesserte Selfie-Kameras mit Autofokus-Unterstützung und einer größeren Blende haben. Im Gegensatz zu aktuellen Apple-Modellen mit festem Fokus können Sie mit dem neuen Frontmodul auch dann qualitativ hochwertige Bilder aufnehmen, wenn sich der Benutzer zu nah oder zu weit von der Kamera entfernt befindet.
Darüber hinaus sorgt die Blende f/1.9 gegenüber f/2.2 beim iPhone 13 dafür, dass mehr Licht auf den Kamerasensor fällt. Dadurch können Sie theoretisch „tiefere“ Bilder mit verschwommenem Hintergrund sowie qualitativ hochwertige Nachtfotos aufnehmen.
Kuo und andere Experten haben bereits prognostiziert, dass Apple bei den neuen iPhones auf die traditionelle Notch verzichten und stattdessen ein kleines Loch im Display verwenden wird. Dazu müssen Sie kleinere Kameramodule verwenden, aber daran ist nichts unmöglich - die Selfie-Kamera in den Samsung Galaxy S22-Flaggschiffen unterstützt beispielsweise auch Autofokus, aber dafür reicht ein kleiner runder Ausschnitt. Gleichzeitig wird der Autofokus in den Frontmodulen zwar seit Jahren in Samsung-Modellen unterstützt, aber nicht alle Hersteller verfügen über eine ähnliche Funktionalität – selbst die neuesten Flaggschiffe von Google und OnePlus haben einen festen Fokus in den Frontkameras.
Die aktualisierte Kameravariante kommt laut Kuo in vier neuen Modellen des iPhone 14 zum Einsatz, sodass die neue Technik nicht nur in Smartphones der Pro-Serie zum Einsatz kommt. Dies ist eine gute Nachricht angesichts von Gerüchten, dass das iPhone 14 Pro ansonsten viel fortschrittlicher sein wird als seine regulären Gegenstücke – sie werden angeblich A16-Chipsätze anstelle der A15-Chipsätze erhalten, die in normalen iPhone 14 und Kameras mit besserer Auflösung verwendet werden.
Früher wurde berichtet, dass das iPhone 14 möglicherweise die Möglichkeit der Notfallkommunikation über Satelliten hat, aber die Daten haben noch keine offizielle Bestätigung erhalten.
2022-04-20 08:30:32
Autor: Vitalii Babkin