Experten in Chile haben am Dienstag eine riesige Doline untersucht, die sich in der Nähe einer Kupfermine in der Atacama-Wüste gebildet hat.
Spezialisten wurden entsandt, um ein Loch mit einem Durchmesser von etwa 32 Metern und einer Tiefe von etwa 70 Metern zu inspizieren, das am Wochenende etwa 800 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago aufgetaucht war, teilte der Nationale Geologie- und Bergbaudienst mit.
Um das Loch herum wurde in der Gemeinde Tierra Amarilla in der Nähe der Alcaparrosa-Mine, die dem kanadischen Unternehmen Lundin Mining gehört, ein 100 Meter langer Sicherheitsbereich errichtet.
Das Unternehmen sagte in einer Erklärung, dass es keine Auswirkungen auf Personal, Ausrüstung oder Infrastruktur gegeben habe und der Fehler seit seiner Entdeckung stabil geblieben sei.
Als vorbeugende Maßnahme seien die Arbeiten im Bereich der Untertagemine Alcaparrosa vorübergehend eingestellt worden, teilte das Unternehmen in einer Mitteilung mit.
Experten werden versuchen, die Ursache des Erdlochs zu ermitteln und sicherzustellen, dass alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um das Leben der Arbeiter und der in der Nähe lebenden Öffentlichkeit zu schützen.
Christian Zuniga, Bürgermeister der Gemeinde Tierra Amarilla mit etwa 13.000 Einwohnern, sagte gegenüber Reportern, das Scheitern sei beispiellos.
Wir bitten um eine Erklärung des Grundes: Ist die Doline das Ergebnis von Bergbau oder etwas anderem, sagte er.
Chile ist der weltgrößte Kupferproduzent und macht ein Viertel des weltweiten Angebots aus.
2022-08-06 04:24:15
Autor: Vitalii Babkin