Die USS Samuel B. Roberts, ein im Zweiten Weltkrieg versunkener Zerstörer der US-Marine, wurde laut einem Forschungsteam aus den Vereinigten Staaten kürzlich in einer Tiefe von etwa 7.000 Metern entdeckt. Bis heute ist dies der „Tiefsee“-Fund seiner Art. Der bisherige Rekordhalter, der Zerstörer USS Johnston, ruhte in einer Tiefe von 6.500 Metern.
Samuel B. Roberts wurde im Oktober 1944 im Kampf gegen die japanische Marine auf den Philippinen getötet. Es wurde mit Hilfe des Tauchboots Sammy B von Experten des Technologieunternehmens Caladan Oceanic (Texas) bei einer Reihe von Tauchgängen entdeckt. Auf den von ihnen präsentierten Fotos kann man ein eingebautes Torpedorohr und eine 40-mm-Kanone unterscheiden. Später fand ein Tiefseeroboter im Heckbereich mehrere Wasserbomben.
Während der Seeschlacht erhielt Samuel B. Roberts mehrere tödliche Verletzungen und sank. Von den 224 Besatzungsmitgliedern wurden etwa 90 Seeleute getötet. Insgesamt verlor die US Navy in dieser Schlacht vier Schiffe.
2022-07-02 09:18:05
Autor: Vitalii Babkin