Das dänische Unternehmen Schmidt Hammer Lassen beginnt zusammen mit dem Schweizer Unternehmen Cometti Truffer Hodel mit dem Bau eines hölzernen Wolkenkratzers, der das höchste Gebäude seiner Art sein wird. Ein wichtiges Detail - wir sprechen von einer Struktur, bei der sowohl der Rahmen als auch der Kern aus stabilisiertem Holz bestehen. Das Projekt ist speziell als Herausforderung für Holzkonstruktionen mit Betonsockel konzipiert, als Symbol für Fortschritt und nachhaltiges Design.
Die Holzbaustoffe für dieses Projekt werden von der Schweizer Firma Implenia und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich entwickelt. Sie planen eine Holzmodifikation, die die Integrität des Gebäudes in einer Höhe von bis zu 100 m bewahrt.Zum Vergleich: Das bisher höchste Ganzholzgebäude, der norwegische Wolkenkratzer Mjøstårnet, hat eine Höhe von 85,4 m.
Die Renderings des Turms mit dem Namen "Rocket&Tigerli" sehen attraktiv aus, aber es gibt viele Fragen zum zukünftigen Gebäude. Wie wollen Architekten zum Beispiel das Problem des Schwankens im Wind bei einem so großen Bauwerk lösen? Wo befinden sich die Aufzüge und Treppen, die normalerweise in einem Betonkern untergebracht sind? Wie sollen die Heizungs- und Klimatisierungsprobleme in den Obergeschossen unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Grundmaterials Holz gelöst werden?
Neben dem Turm selbst werden in der Nähe nach ähnlichem Schema drei weitere Flachbauten errichtet: ein Restaurant, ein Einkaufszentrum und ein Hotel. Sie versprechen, nur solche Materialien für die Dekoration zu verwenden, bei deren Herstellung keine CO2-Emissionen entstehen. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für 2026 geplant.
2022-04-22 20:01:11
Autor: Vitalii Babkin